Financial-Fairplay: Real Madrid und der Neid aus Europa

 

 

Financial-Fairplay: Real Madrid und der Neid aus Europa - Exclusiv



Wer mehr ausgibt, als er einnimmt, fliegt raus: Ganz so einfach ist es dann doch nicht bei den Financial-Fairplay-Regeln der Uefa - Bei Real Madrid zumindest sind große Summen aber auch unter den neuen Fairplay-Regeln nicht so abwegig.



1. Als erster Fußballverein der Welt durchbrach Real im vergangenen Jahr die Grenze von 500 Millionen Euro Umsatz. Die 512,6 Millionen, die der Club im Geschäftsjahr 2011/12 einnahm, bedeuteten ein Plus von elf Prozent.

2. Im Mai unterzeichneten die Madrilenen mit der Fluggesellschaft Emirates einen Trikotsponsoren-Deal, der ihnen über fünf Jahre insgesamt 125 Millionen Euro einbringen soll. 30 Prozent mehr als beim vorherigen Trikotsponsor.

3. Offiziell darf ein Club über zwei Jahre maximal ein Minus von fünf Millionen Euro machen. Ausnahmen gelten aber noch am Anfang der neuen Fairplay-Regeln: Über die Saisons 2013/14 und 2014/15 dürfen es insgesamt 45 Millionen sein, für die drei darauffolgenden Saisons 30 Millionen. Real darf also genau wie alle anderen noch einmal zuschlagen und für ca.140 Mio Problemlos Einkaufen.

4. Die Schulden von Real Madrid belaufen sich derzeit auf 170 Millionen Euro. 

 


Fazit: Real Madrid ist wirtschaftlich so gesund wie kaum irgendein anderer Fußball-Club.

Wie die aktuelle Forbes-Liste zeigt, hat Real Madrid übrigens exakt dieselbe Schuldenquote im Vergleich zum Club-Wert wie Bayern München (13%), während der Umsatz (hier in Dollar) höher liegt als bei jedem anderen Club Europas. 

 



Quelle: Focus / Realmadridnews.de / Forbes

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