Real Madrid lockt Heynckes und Ancelotti lässt Paris zappeln

 

Hört Heynckes auf oder macht er doch weiter? Fest steht nur, dass der Coach nicht mehr in der Bundesliga tätig sein wird.

 

 

"Ich werde am Samstag in Mönchengladbach mein letztes Bundesligaspiel als Trainer absolvieren", sagte Heynckes gerade und ergänzte: "Wenn ich zehn oder 15 Jahre jünger wäre, dann würde ich ganz profund an ein Engagement im Ausland denken. Aber ich bin nicht mehr der Jüngste, und die Vereine wollen ja einen Generationswechsel vollziehen – und das kann man mit einem 68-Jährigen natürlich nicht."

 

"Natürlich habe ich Auslandsangebote"

 

Aber dass der akribische Arbeiter sich einfach zur Ruhe setzen wird, ist noch nicht ausgesprochen. Zumal andere Vereine offenbar großes Interesse an einer Verpflichtung von Heynckes zeigen. "Natürlich habe ich Auslandsangebote", bestätigte der Noch-Bayern-Trainer, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, dem "Kicker". Abgelöst wird er in München dann von Pep Guardiola.

 

Neben Angeboten aus Moskau und dem AS Monaco will laut des Fußballmagazins auch Real Madrid den Erfolgscoach, der mehr Siege in der Bundesliga vorzuweisen hat als jeder andere Spieler und Trainer. Demnach habe es schon erste Gespräche zwischen Heynckes und Real gegeben.

 

Schon einmal bei Real Madrid

 

Da könnte Heynckes genau der Richtige sein. 1998 gewann er mit Madrid schon einmal die Champions League, wurde danach aber trotzdem am Saisonende entlassen. In Spanien genießt der ehemalige deutsche Nationalspieler viel Anerkennung. Neben Real trainierte er auch Athletic Bilbao und CD Teneriffa.

Im Winter hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß gesagt, dass sein Freund Jupp Heynckes seine Karriere beenden wird, "es sei denn, Real Madrid will ihn - so etwa Verrücktes traue ich ihm noch zu." 

 

Trainer Ancelotti lässt Psg zappeln


Carlo Ancelotti lässt Paris weiter im Ungewissen über seine Zukunft. Foto: dpa, Etienne Laurent

Die Chancen, in Paris zu bleiben, "stehen heute 50:50", sagte der Italiener im Interview der Sportzeitung "L'Equipe". Am Freitag wolle er mit der Pariser Klubführung sprechen und erst danach eine Entscheidung treffen. Er müsse nämlich "noch einige Sachen klären", diese Saison habe es neben viel Positivem auch Probleme gegeben.

 

Mit Vertretern des spanischen Rekordmeisters Real Madrid, bei dem er als Nachfolger des Portugiesen Jose Mourinho im Gespräch ist, sei er noch nicht zusammengekommen, beteuerte der 53-Jährige. Ancelotti, dessen Vertrag bis 2014 läuft, bestritt Medienberichte, wonach er Probleme mit Sportdirektor Leonardo hat und für ein Bleiben mehr Macht fordert: "Es geht nicht um mehr Macht (...), das Vertrauensverhältnis zwischen mir und Leonardo ist fantastisch."

 

Paris-Clubboss Nasser Al-Khelaifi hatte diese Woche enthüllt, dass er einen Sondierungsanruf von Real bekommen und er von den Spaniern Respekt vor PSG und den gültigen Verträgen gefordert habe. Ancelotti hatte PSG mit den Stars um David Beckham und Zlatan Ibrahimovic am Wochenende zum ersten Liga-Titel seit 19 Jahren geführt.

 

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